Von der Schönheitsfarm auf hohe See: Närrischer Hochbetrieb im Kaffeemühlenmuseum

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Wer am „Schmotzigen Dunschtig“ einen Platz im Kaffeemühlenmuseum ergattern wollte, musste schnell sein: Bis auf den letzten Stuhl war das fastnachtlich geschmückte Museumscafé besetzt. Inmitten von bunten Girlanden, duftendem Kaffee und frischen Berlinern feierten zahlreiche kostümierte Gäste ein närrisches Kaffeekränzchen.

Die „Museumsputzfrauen“ Lisbeth und Hilde erwiesen sich dabei einmal mehr als die großen Highlights des Nachmittags. In ihrer diesjährigen Büttenrede nahmen die beiden das Publikum mit auf eine ganz besondere Reise: Nach einem Aufenthalt auf einer Schönheitsfarm ging es für die beiden direkt weiter auf große Kreuzfahrt. Mit verblüffenden Zaubertricks und einer gehörigen Portion Schlagfertigkeit berichteten sie von ihren Erlebnissen auf hoher See und ließen dabei kein Auge trocken.

Dass die Stimmung im Saal hervorragend war, zeigte sich auch an der regen Beteiligung der Gäste: Spontane Wortmeldungen und närrische Gastbeiträge aus dem Publikum bereicherten das Programm und sorgten für zusätzliche Lacher. Besonders lokalpatriotisch wurde es gegen Ende der kurzweiligen Einlagen: Die beiden entwickelten die Vision einer „Schönheitsmeile“ für Wiernsheim und verarbeiteten in einem abschließenden Lied das aktuelle Dorfgeschehen.

Die Anziehungskraft der Veranstaltung zeigte sich auch an den Gästen: Neben vielen Einheimischen fanden auch auswärtige Besucherinnen und Besucher den Weg nach Wiernsheim. Eine Gruppe aus Stuttgart-Feuerbach, die eigentlich nur für eine klassische Museumsbesichtigung gekommen war, entschied sich angesichts der guten Laune kurzerhand zum Bleiben und feierte begeistert mit. Ein rundum gelungener Nachmittag.